We promote YOU !! ....Wir sind wieder da!!!.....Thanks für eure Geduld!
Welcome Guest
HOME FORUMS WEB+LINKS FILES ACCOUNT
38.107.191.115

Menu   
 

Info   
 


Das ultimative Metalradio im WEB! Stream it!!!


*****


Metal-Only.de

Partnerlinks   

 

Nuke Evolution

 

 


Hacker Beware   
 
You have been warned!
We have caught 82 shameful hackers.


Festivalbericht Winterbreath 2007
Musik

Winterbreath Festival 2007, Hauptsmoorhalle-Strullendorf, 05.01. - 06.01.2007
Mit: Tankard, Legion Of The Damned, Debauchery, Desaster, Delirium Tremens und vielen mehr!!
Hier bald unsere Fotos!!!
Die fränkische Festivalsaison 2007 ist an diesem Wochenende mit dem Winterbreat eröffnet worden!!!! Trichter, Bands vieles mehr hat den Besucher hier erwartet....Lest hier mehr dazu.....

    
    Winterbreath 2007
- Der Trichter wandert weiter -
 
05. – 06.01.2007, Strullendorf – Hauptsmoorhalle


 
Der Trichter wandert weiter!!! Auf diesen Satz haben wir diesmal lange warten müssen. Durch verschiedene Probleme im letzten Jahr hing das Winterbreath 2007 sehr lange in der Schwebe. Daher gleich mal etwas vorweg: So wie ihr euch 2006 benommen habt, gehört echt verboten! Anstatt das ihr froh seid das Leute wie Hotte und Klaus so was Geiles auf die Beine stellen gefährdet ihr es durch unmögliches Benehmen!!! Nun ja, dass nur mal so am Rande jetzt. Die Beiden haben ja wieder mal eine neue Halle aufgetrieben und es binnen kürzester Zeit geschafft, viele geile Bands einzuladen. Doch wer das ehemalige Winterbreeze kennt weiß, dass es hier nicht nur coole Leute, geile Bands und spitzen Mukke gibt, sondern auch noch Freibier aus dem Trichter. Gut, es mag nicht jedermanns Sache seine eine Halbe aus dem Schlauch auf Ex in sich laufen zu lassen, doch der Andrang wird wieder beachtlich sein. Ja in der heutigen Zeit ist es nicht  mehr alltäglich das was umsonst gibt, da heißt es: Zulangen *g*!!! Aber genug der vielen Worte für alle, die sich nicht mehr so ganz genau erinnern oder diejenigen die den Weg nach Strullendorf nicht gefunden haben gibt es nun den Metalroxx-Festivalrückblick!!! Die fränkische Festivalsaison 2007 ist hiermit eröffnet!!!
 
Ja ein Festivalopener hat es wohl nie so wirklich leicht. Wenig Zuschauer und diese zumeist auch noch müde. Nun ja, die blutjunge Formation SHEEPHEAD aus Bayern lässt sich davon nicht beirren und ballert gleich eine gehörige Portion Death/Thrash mit Metalcore-Einflüssen in das spärliche Publikum. Die Anwesenden nehmen die jungen Burschen im Alter zwischen 16 und 17 Jahren aber gut auf und am Schluss ihres Gigs können sie mehr als nur einen Höflichkeitsapplaus einheimsen. Bei dem Niveau, der Spielfreude und dem spielerischen Können wird man in naher Zukunft wohl noch so einiges von den Schaafköpfen zu hören bekommen. Daumen hoch für die junge Musikgeneration!!!
 
FREE KEY BIT CHESS…..nie gehört!! Muss man an dieser Stelle mal ganz klar sagen. Wobei der Name allein schon echt auf sich aufmerksam macht. Wollen wir doch mal sehen ob die Musik hinter diesem Namen genauso raffiniert zu uns herüberkommt.  Im Tempo doch eher im unteren und mittleren Tempobereich angesiedelt und stampfender Rhythmik legen die Münchner von FKBC mit „Piece Of The Action“ los. Uns persönlich ist das Ganze etwas zu langsam und uns fehlt eindeutig etwas die Energie hinter den Songs. Nach „The Favour“ und „S.H.E.“ ist dann auch schon wieder Schluss. Jungs, gebt etwas mehr Power und das Ganze kommt noch viel besser rüber!!!
 
Mit manchen Bands wird man einfach nicht warm. So geschehen auf dem Winterbreath bei der Band SOLVYBE. Mit ihrer modernen Metal Interpretation irgendwo zwischen System Of A Down und Meshuggah schaffen sie es mit Songs wie “Evolving Structures”, “The Architect” oder dem Killswitch Engage Cover “Rose of Sharyn”  irgendwie nicht so richtig Bewegung in die Menge zu bringen. Zwar kann man den Jungs ihr musikalisches Können nicht streitig machen und auch das sie sehr experimentierfreudig an ihre Musik herangehen ist sehr positiv, doch der Funke will einfach nicht zünden. Mit ihrem Song „Waterfall“ verabschieden sich die agilen Jungs, ja an der Bühnenshow ist eigentlich nix auszusetzen,  dann von uns. Aber wir wollen dass Positive ja nicht gänzlich untergraben und daher muss gesagt werden, dass wer auf Nu Metal steht, darf bei SOLVYBE gerne mal ein Ohr riskieren.
 
Nach einigen Jahren Abwesenheit hat sich die Melodic Metal Kapelle ALASKA FIRE etwas ganz besonderes ausgedacht. Man wechselt bei den Songs die Musiker immer der entsprechenden Besetzung nach aus. Eine nette Idee ist das bestimmt doch das Publikum gibt sich sehr verhalten und auch wir sind nicht wirklich überzeugt von dem was da oben auf der Bühne vor sich geht. Daher wenden wir uns mal dem Freundeskreis zu und nehmen den ein oder anderen wohl gefüllten Becher am der Bar entgegen. Man gönnt sich ja sonst nix!!!! ALASKA FIRE bieten dazu die seichte Hintergrundmusik aus deutschen Landen ohne besonderen Auffälligkeiten.
 
Im Guide wurde die Messlatte für die Gothic Metal-Band THORA (Eine Mischung aus den Göttern Thor und Ra)  sehr hoch angesetzt. Verglichen mit Szenegrößen wie den Deathstars oder To Die For regt sich wohl in manch hart Gesottenem die Neugier, was die vier Aachener da so auf die Beine stellen, denn die Halle ist doch recht gut gefüllt. Und persönlich ist auch diese Band noch nicht vor  die Linse gekommen, obwohl sie bei Fear Section beheimatet sind. Doch das hat sich innerhalb weniger Minuten schlagartig geändert. Der etwas androgyn wirkende, aber sehr charismatischen Frontmann Thomas Fräntzki überzeugt durch eine kräftige Stimme und hat es uns damit sehr angetan. Den Sound von THORA würden wir jedoch nicht zu den Deathstars sondern eher in die Richtung HIM und THE 69 EYES stecken. Die riffbetonten und groovig-rockenden Songs, die mit eingängigen Melodien gespickt wurden gehen direkt ins Blut oder noch besser: auf direktem Weg in Nacken und Fuß. Zu den performten Songs zählen unter anderem „Christ Abuse“, „Crucify God“, der Titeltrack der aktuellen Scheibe „Total World Paranoia“ sowie „Shadows Of Live“. Mit „The Useless“ verabschiedet man sich dann auch vom Strullendorfer-Publikum!!! Gut, das heute anwesende Publikum ist nicht unbedingt die Zielgruppe von THORA und somit wunderst es uns auch nicht, dass der Applaus eher verhalten vergeben wird. Den Abgang der Band müssen wir jedoch stark kritisieren. Einzig und allein der Basser bedankt sich kurz beim  Winterbreath-Publikum, den der Rest der Band verschwindet wort- und grußlos im Dunkel. So was ist weder fanfreundlich noch professionell. Einigen Anwesenden hat die Band nämlich wirklich richtig gut zugesagt. Auch von uns: Daumen hoch aber bitte mehr Publikumsansprache!!!
 
Nach den Gothic-Rockern von THORA wird es wieder wilder. DRYROT nutzen den gesamten Platz auf der Bühne um sich ordentlich auszutoben und amtlich ab zu moshen. Ob sie an ihre hammergeile Show vom UFTG letztes Jahr herankommen? Ja tun sie. Der Sound ist klasse (wie übrigens das ganze Festival über….Daumen hoch an die Technik!!), alle Instrumente sind glasklar auszumachen, was ja leider nicht immer der Fall ist. Auch sorgen DRYROT endlich dafür, dass es einen ordentlichen Pit zu vermelden gibt. Endlich kommt Bewegung in die Sache hier!!! Die massiven Riffs die irgendwo zwischen Pro-Pain, Hatebreed und Machine Head finden direkt ihr Ziel: mitten in die Fresse!!!  Bassist Make möchte ich zumindest nicht alleine im Dunkeln begegnen, wenn er seine zackigen Moves vollführt. 

Wieder einmal kommen wir in den Genuss der schwäbischen Schlächter von DEBAUCHERY. In fast komplett neuer Besetzung entern sie in ihrem Blutgewand die Stage um das Schlachtfest des Abends beginnen zu lassen. Ohne dass Thomas viele Worte verlieren muss hat er das Publikum auf seiner Seite  und mit ihrem straighten Death-Metal in CC oder SFU-Manier legen DEBAUCHERY einen guten Auftritt hin. Blut besudelt grunzt, röchelt und kreischt sich Thomas durch Banderfolge wie „Torture Pit“, „Blood For The Bloodgod“ oder „Kill Maim Burn“. Doch DEBAUCHERY haben diesmal ein eindeutiges Ass im „Ärmel“. Bei der Coverversion des AC/DC-Klassikers „TNT“ betritt die vollbusige Saskia (die Dame vom Albumcover der neuen Scheibe) die Bühne und legt einen heißen, kunstblutigen Strip hin. Extreme Hot!!! Doch damit nicht genug Highlights. Ebenfalls stellen die Jungs den Titeltrack des neuen Albums „Back In Blood“ vor, der auf eine wirklich geile Scheibe hindeutet. Nun ja, werden wir ja bald sehen. Insgesamt eine echt geile Show!!!


Mit LEGION OF THE DAMNED marschiert nun der erste Festivalheadliner auf die Bühne. Obwohl wir im Jahr 2006 häufig die Gelegenheit hatten, die niederländische Death/Thrash-Walze zu bewundern, freuen wir uns ganz besonders auf Maurice und seine Mannen. Als die Band sich noch unter dem Namen OCCULT in der Szene herum getrieben hat, konnten  sie leider nie viel reißen. Dafür schlug die Debütscheibe „Malevolent Rapture“ von LEGION OF THE DAMNED jedoch wie eine Bombe in der Szene ein. Nun haben sie ihr neuestes Werk „Sons of the Jackal“ mit im Gepäck und heizen auf dem Winterbreath ordentlich ein. LEGION OF THE DAMNED knüppeln so gewaltig drauflos, dass einem nach wenigen Minuten Hören und Sehen vergeht vor lauter Nackenakrobatik. Die Saitenhexer schmettern ein Riff nach dem anderen in die Bangmeile und Maurice grunzt und schreit sich durch Songs wie "Bleed For Me" oder "Werewolf Corpse". Dabei werden die schier endlos langen Haare ordentlich geschwungen und die Meute frisst Monstermatten-Fronter Maurice aus der Hand. Wen wundert es da, dass nach dem letzten Song noch lautstark eine Zugabe verlangt wird? Uns nicht und die Tulpenschlächter auch nicht, weshalb sie mit der Bandhymne „Legion Of The Damned“ noch das Krönchen auf ihren Gig setzten. Danach hagelt es massig Beifall!!!! Thrash as Thrash can be!
   
NEOCOSMIC stellen für uns die erste Band des zweiten Festivaltages dar. Warum? Na ja wir haben mal wieder etwas getrödelt und daher leider die Deather von SNIPER verpasst. Aber gut, man kann nicht alles haben im Leben. Umfragen im Freundeskreis nach zu urteilen sind SNIPER aber wohl eine Band, für die es sich lohnt früh auf ein Festival zu gehen. Aber nun zurück zu NEOCOSMIC. Sänger Hotte sieht trotz seiner Veranstalterpflichten sehr fit aus und verströmt eine Menge gute Stimmung in die wachsende Zuschauer. Den Openersong „Seelenkrieg“ haben wir leider verpasst doch exakt zu den ersten Tönen von „Tortured Children“ treten wir ein in das Dunkel der Hauptsmoorhalle. Die abwechslungsreiche Mischung aus Black/Death/Dark – Metal lässt die Songs wie „Dying Sun“, „Suffer & Silence“ und „Another Sky“  nie langweilig erscheinen. Was will man mehr??? Während wir uns beim letzten Song „The Other Side“ erstmal mit etwas zu trinken versorgen merken wir auch bei den Leuten eine durchwegs positive Stimmung in Sachen NEOCOSMIC. Ein cooler Einstieg in den zweiten Festivaltag!!!!
 

Juhu, endlich sind unsere thrashigen Lokalmatadoren von HATRED aus Schweinfurt an der Reihe!!!! Immer wieder gesehen und immer wieder für gut befunden!!! Bacchus und Co lassen wieder die Bühne beben und geben bei Songs wie „Cursed“, „Betrayal“ oder „No Escape“ richtig Gas. Insbesondere der quirlige Fronter Bacchus steht keine Sekunde still sondern rast wie ein Derwisch über die Bühne und grinst dabei von einem Ohr zum anderen. Alle die diese Band öfter sehen und unsere Berichte lesen werden sich nun denken: Warum schreiben die das immer wieder?!?!?! Ganz einfach, weil es wahr ist und man die Spielfreude der Band immer wieder deutlich hervorheben muss!!! Im Set befinden sich aber auch Songs vom aktuellen Album „Soulless“. Unter anderen sind das  „Fractured by Fear“ und „Metal Massacre“!!! Einfach nur geil!!! Als kleinen Bonus und Anreiz auf das neue Album  haben HATRED den Song „To The Sky“ eingepackt!!! Ebenfalls eine Thrashnummer der Güteklasse A!!! Swing Your Head Baby!!!!
 

Als viertes entern SILENT DECAY an diesem Tag die Bretter um mit ihrer Sepultura, Korn und Machine Head-Mischung ordentlich im Pit zu rühren. Vielleicht sollten wir gleich an dieser Stelle sagen, dass es nicht unbedingt eine Band für uns ist, sie aber dennoch musikalisch einiges drauf haben. Ihre Songs wie „Timelapse”, “Keep It Real” oder “Loved But Hated Dreams” kommen groovig und druckvoll aus den Boxen, jedoch ist der rapartige Brüllgesang nicht so ganz unser Ding. Tobi Sittenauer und seine Mannen jumpen auf der Bühne umher (wenn auch teilweise mit etwas zuviel Posing!!) und legen im Großen und Ganzen eine sehr agile und unterhaltsame Liveshow auf die Bretter. Trotz allem ist es nicht so unser Ding und wir bewegen uns ins Foyer um uns an Pizza und kühlem Nass gütlich zu tun. Erst zum Schlusssong “Ghost” finden wir wieder den Weg zurück in die Halle!!! Wenn SILENT DECAY noch gut an ihrem Sound drehen, dann steckt da noch einiges mehr in dieser Band, da sind wir uns sicher!!!
 
Als nächstes betreten Fünf melodische Schwarzmetaller aus dem Raum Düsseldorf die Bühne um mit ihrem melodiösen Black Metal die Meute zu unterhalten. Doch Moment, kann man eine aufgeputschte Menge mit Black Metal überhaupt unterhalten? Ja, im Fall von MIDWINTER ist das möglich. Mit ihrem aktuellen Album "Between Wisdom And Lunacy“ im Gepäck servieren uns Sänger Mordan & Co heute eine wirklich sympathische Show. Insbesondere unterstreichen sie die Stimmung ihrer Lieder durch die geniale Lightshow und haben es nicht nötig, sich an den üblichen Black Metal – Klischees wie Corpse Paint und Nieten zu bedienen. Songs wie "Bleeding Black Fire", der absolut doomige Nackenbrecher "Monument Of Pain" und "No Gods Have Built My Skies" haben ihren Weg auf die Bandsetlist gefunden. Das MIDWINTER ihre Set gerne mit dem Ramones-Cover “Pet Sematary" abschließen ist nichts Neues, doch diesmal bringen sie es sogar an dritter Stelle. Könnte daran liegen, dass die Band aus Zeitmangel einige Songs rausnehmen bzw. umwerfen musste. Dafür gibt es diesmal das kultige "Dragonrock" als Abschlusssong!!! Eine wirklich abwechslungsreiche Black Metal-Band mit viel Potential!!!
 
Old School Thrash Metal voll auf die Zwölf!!! Tanja ist schon längst im Gewühle der ersten Reihen verschwunden um bei DELIRIUM TREMENS ordentlich was für ihre Nackenmuskulatur zu tun. Na dann viel Spass wenn sich die Bamberger Kombo wieder ohne Kompromisse durch ihr Set thrasht und dabei auf nichts Rücksicht nimmt. Sänger Christian hat sich in seiner roten Strumpfhose, dem schwarzen Netz, dem Supermann-Höschen, den Nieten und dem Stahlhelm wieder voll in Montur geschmissen und bietet damit auch eindeutig den Hingucker der Band. Gut, das tut er sonst auch ohne Schnickschnack aber so eben noch eine Idee mehr. Thrashgranaten wie „Baby, You Can Turn My Engine On”, “Fucked Up In Mexico City” oder “Violent Mosh Ground” entfachen einen Hammermäßigen Moshpit in dem Tanja immer wieder einmal auszumachen ist. Wenn die Frau morgen mal keine Nackenschmerzen bis ins Kreuz hat, dann keine Ahnung hey!!! (Anmerkung von Tanja: War absolut Beschwerdefrei!!!) Die Showeinlagen wie Feuerspucker, das Anstechen eines kräftig geschüttelten Bierfasses und anschließendes Bierduschen für die ersten 3 Reihen bringen die Stimmung fast schon zum explodieren. Das hat an diesem Tag noch keine Band vor DELIRIUM TREMENS geschafft!!! Da stört es auch keinen, das die Bamberger heute gar keine lecker Schweineköpfe mit in ihre Show integrieren. Auf Grund der drängenden Zugaberufe ist es den Jungs sogar gestattet einen weiteren, nicht geplanten Song zum Besten zu geben. Danke die Orga die dies zugelassen hat!!! Immer wieder ein Hammer diese Band und Showtechnisch einwandfrei!!!
 
Jetzt wird es kultig und traurig zugleich!!! JACK SLATER werden uns mit ihren Death/Grind –Songs wie „Zerschmetterling“, „Metzgore“ und dem neuen Stück „Eisenwichser“ nun unterhalten. Bevor die Bonner Jungs jedoch loslegen, servieren uns die SNIPER-Jungs noch ein besonderes A-Capella Intro. Na wenn da mal kein Alkohol im Spiel ist!! *grins*. Dann betritt Horn die Bühne und unterbricht mit einem lauten „Schnauze da vorne, wir sind hier nicht bei Tokio Hotel“ den Lachflash des Publikums!!! Wer möchte da schon gerne der Tatsache ins Auge blicken, dass Sänger Horn die Band verlassen hat?  Zwar ist er heute noch mit an Bord und gibt alles, doch die Trennung von der Band schwebt ein bisschen wie ein Damoklesschwert über der „tanzenden“ Menge. JACK SLATER haben in der Szene eben einen Kultstatus den ihnen so schnell auch keiner nachmachen wird. (Außer den Grindfuckers vielleicht!!) Wird das aber so ohne Horn auch noch so sein?? Der Gig heute ist auf jeden Fall mal wieder affengeil und wenn wir uns in Richtung Publikum drehen, dann fühlen wir uns in unserer Aussage auch deutlich bestätigt!!! Fuck Da Grind!!! Ach ja und viel Glück für Horn bei was auch immer er nun tun wird!!!!

(Jack Slater News, hinzugefügt am 27.01.2007): Sänger Horn hat seinen Ausstieg  zum Glück wieder rückgängig gemacht und sich entschieden, daß die Band wichtiger als Streiterein ist. Jack Slater gibt es also weiterhin in alter Besetzung! Alle Konzerte werden gespielt! Eine Liste der aktuellen JS-Gigs findet ihr unten. (Andy, Red.) 

 
EMETH aus Belgien läuten die wohl härteste Musikrunde des Winterbreaths ein. Hardcore mit einer Spur Death Metal beschreibt den Stil der Festival-Ausnahmeband wohl am Besten. Mit Höchstgeschwindigkeit und ohne das Verstehen eines einzigen Wortes ballert man sich durch das Set das einem im Publikum Hören und Sehen vergeht. Auf jeden Fall entsteht ein Pogo und in der gesamten vorderen Halle fliegen die Haare wenn der Publikumsanteil auch deutlich geringer ist als noch bei Jack Slater.  Persönlich haben wir die Band zuvor bisher nur einmal gesehen und doch können wir ein bekanntes Gesicht unter den Musikern ausmachen: Matty, der ebenfalls seine Klampfe bei „Aborted“ schwingt, zupft hier an den Saiten. Nun ja, wer darauf steht wird mit Sicherheit immer wieder Spass beim belgischen Brutal Death-Metal haben!!! Geballte Brutalität! 


Nun kommt eine Band, die bei Tanja ganz oben auf der Bandliste steht: DESASTER!!! Mit ihrer Thrash / Black Mischung räumen sie die Halle auch gleich ordentlich auf. Die ersten Reihen werden von den eingeschweißten Thrash-Fans besetzt die sich auch während des gesamten Gigs die Seele aus dem Leib bangen. Ja, so muss das sein!!! DESASTER bringen ein schönes Repertoire aus ihrer gesamten Bandgeschichte und treffen mit wirklich jedem Song genau ins Schwarze. Sänger Sataniac posed was das Zeug hält und Infernal steht ihm mit seiner Gitarre in nichts nach. Ein wahrer Blickfang ist natürlich Basser Odin der mit seinem Corpse Paint deutlich aus der Band heraus sticht. Die Kuttenträger schaffen es auch irgendwann die vorderen Absperrungen zu durchbrechen und da DESASTER ja eine Fanfreundliche Band sind lassen sie die Jungs bei sich auf der Bühne bangen und singen!!! Mei ist das eine geile Band!!! Mehr davon!!!



Stemmt die Bierkrüge hoch um die Götter des Alkohol-Metals Willkommen zu heißen. Keine Band auf diesem Planeten hat es wohl neben TANKARD geschafft, so viele Songs über Bier und sonstige Alkoholika zu schreiben. Anlässlich ihres 25jährigen Bestehens haben die Veranstalter das Frankfurter Party-Quartett in die Hauptsmoorhalle geholt um uns richtig einzuheizen. Gerre hat sich wieder einige Pfunde mehr auf die Rippen getrunken, doch seine Ansagen treffen immer noch genau den Lachmuskel und trotz der zahlreichen Hüftkilos saust er von Bühnenseite zu Bühnenseite und grölt klassische Songs wie „Die With A Beer In Your Hand“, „The Morning After“, „Empty Tankard“ oder neue Stücke wie „The Beauty And The Beast“ und „Rectifier“ mit enormer Sangesfreude. Doch nicht nur Gerre befindet sich in Höchstform. Frank wandert mit seinem Bass lieber über die Boxen oder spielt im Graben mit den Fans. Tsja, so kennen wir ihn eben!! Andi grinst sich ununterbrochen einen weg und Olaf bearbeitet sein Schlagzeug ebenfalls mit einem dicken, fetten Honigkuchenpferd-Grinsen. TANKARD sind immer wieder einen Besuch wert!!! Doch der Höhepunkt der Alki-Show findet sich darin wieder, dass das Veranstalterteam mit samt dem Trichter die Show „unterbricht“. Gerre lässt sich da auch nicht lange bitten und nimmt mal einen ordentlichen „Schluck“ aus dem  Trichter. Nu ja, da er ja schon ordentlich vorgeglüht hatte steckt er diesen „Schluck“ auch nicht so leicht weg. Die Menge freut es und sie feiern ihre Bierkönige ausgiebigst bei weiteren Trichterrunden!!! Gerre lädt sogar noch zwei weibliche Wesen zu sich ein um eine davon kurzerhand unter sein T-Shirt zu stecken. Uh…ob sie das so genossen hat?!?!?! TANKARD haben auf jeden Fall eine Bombenshow abgeliefert und krönen mit ihrem Entertainment ein spitzenmäßiges Festival!!! Hut ab und PROST!!!
 
Wie auch schon der erste Tag wird auch der zweite Winterbreath-Tag mit einer Coverband beendet. Leider hat sich bei uns schon gehörig die Müdigkeit eingeschlichen und somit packen wir nach TANKARD unsere sieben Sachen und machen uns auf die Heimreise. Doch der Meinung von Freunden nach zu urteilen müssen SKELETON wohl einen gelungenen Festivalabschied fabriziert haben.
 
Unser Fazit der letzten beiden Tage lautet wie folgt: GEIL!!! OK, wir werden es noch etwas genauer ausführen, wenn auch dieses eine Wort reichen würde. Das Winterbreath 2007 hat sich wieder einmal als ein Festival das von der Bandauswahl über die Organisation bis hin zu den Preisen als absolut perfekt darstellt. Selbst die Sicherheitsleute sind auf dem Winterbreath nett und hilfsbereit. Wo hat man das denn sonst??!!?!! Dass Metaller hart im Nehmen sind zeigt auch mal wieder, dass trotz des nass-kalten Wetters der Campingplatz nicht ungenutzt bleibt und auch einige Fahrzeuge mit Besetzung über Nacht auf dem Parkplatz verweilen. Ja, aber bevor wir noch ins Schleimen geraten, sagen wir einfach: Der Trichter wandert weiter!!!
 
Anmerkung an die rechten Freunde: Bleibt doch das nächste Mal einfach zu Hause um uns in Ruhe feiern zu lassen und vor allem um dem Ruf der Metalszene nicht noch mehr Schaden zuzufügen!!! Danke!!!
 
Tanja Nusser & Matze Schneider für M-A-M


Jack Slater Tour:

10.03.07 Leipzig Scheddel Kulturbundhaus
08.04.07 R(H)ein in die Fresse 8 Bonn Klangstation Harmony Dies,
Infeceted, Guerrilla
08.06.07 Zwegrenaufstand Open Air
09.06.07 Death Feast O.A. Hünxe (bei Duisburg) Putrid Pile, Wormed,
Despondency
15.09.07 Filthrock O.A. Prenzlau Behemoth, Grindfuckers etc.

 
        


Approved by Raveheart on 20.01.2007
|  801|  0


Associated Topics


Musik

Neues

Tourdaten & Festivals



The comments are owned by the poster. We aren't responsible for their content.



No Comments Allowed for Anonymous, please register

 
Related Links
· More about Tourdaten & Festivals
· News by Raveheart


Most read story about Tourdaten & Festivals:
MDD-Events presented by Mystic Arts Media


Article Rating
Average Score: 0
Votes: 0

Please take a second and vote for this article:

 Excellent
 Very Good
 Good
 Regular
 Bad


Options

 Printer Friendly Printer Friendly

 1: Subway to Sally und Mono Inc 2009. 16 times 2: Nazareth Galerie, Posthalle Würzburg 25 times 3: Ektomorf 2008 41 times 4: Keep it True X - Freitag 43 times 5: Subway to Sally 2008 Darmstadt 43 times 6: Ragnark 2008 44 times 7: Trash Assault 2008 49 times 8: Frozen Ground Festival I / 2007 44 times 9: Advents Metal-Meeting 07 103 times 10: Hellish Rock 2007 55 times
psd-resources.de
Metal Only,- das ultimative Metalradio im Netz!!

Spambot Killer
Seitenübersicht

[News Feed] [Forums Feed] [Downloads Feed] [Web Links Feed] [Validate robots.txt]

Wir distanzieren uns ausdrücklich von Rassismus, Nazionalsozialismus
und pornographischen Handlungen an Schutzbefohlenen und Wehrlosen!

Based on PHPNuke (c) by PHPNuke.org
Alle Logos, Warenzeichen und Beiträge auf dieser Webseite sind Eigentum Ihrer Besitzer,
der Rest © 2008 durch Metalroxx.com.
Powered by Nuke-Evolution German Edition 2.1.0.

This site is cached. Click here to update the cache.
[ Page Generation: 0.57 Seconds | SQL Queries: 62 ]

Do Not Click
:: Modified for Nuke Evolution by www.evo-themes.de ::