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Return of the Axemen
Neues OMEN – PHANTOM-X – SACRED STEEL – POWERVICE – HYADES
Omen im B-Hof Würzburg09.09.06 - Würzburg - B-Hof
An diesem Samstagabend fanden ca. 200 Metalfans den Weg in die Räumlichkeiten des B-Hofs, um einem denkwürdigen Festival beizuwohnen.
Lest hier den Bericht von Benjamin     - mehr.....       

    


Approved by Andy on 01.10.2006 09:44
(Category: Bericht | |  115|  0


Ghost Reveries Tour 2005
Musik

Opeth + Supports, Halle 2 - Hanau, 20.12.2005
Ghost Reveries Tour 2005Mit: Opeth, Burst, Opalessence
Hier unsere Fotos!!!
Eine Nacht voller Magie und Härte in der Halle 2 in Hanau!!!!

    

    
Ghost Reveries Tour 2005
 
Opeth
Burst
Opalessence
 
20.12.2005, Halle 2, Hanau
 
Eine nicht alltägliche Band hatte ihr Kommen angekündigt: OPETH!!!
Die unvergleichliche Düster-Metal-Fraktion aus Schweden! Bevor wir jedoch darauf näher eingehen, gibt es noch etwas über die zwei wirklich nennenswerten Support-Bands zu berichten. „Burst“ – aus Schweden und „Opalessence“ aus Darmstadt!
 
Aller Anfang ist schwer und genau diesen bestreiten an diesem Abend die Gothic-Metaller von  „OPALESSENCE“. Das ist natürlich ihr Heimspiel und daher wundert es uns auch nicht, dass sie außer ihrer Musik auch die Fans mit im Gepäck haben. Trotz langer Spielpause hat das sympatische Sextett nichts von seinem Können verloren. Ruhige Klänge und die samtene Stimme von Frontfrau…….nebeln uns ein und ziehen alle in ihren Bann. Es ist eine gute Einstimmung auf das Kommende.
 
BURST“ ist ein echter Insider - Tip und wird uns die nächsten 45 Minuten bis zum Höhepunkt des Abends versüßen. Die Jungs sind gemeinsam mit „Opeth“ aus Schweden angereist und sind dazu bereit, ihre eigenwillige Musik ins Volk zu ballern. Eine Mischung aus Prog – Death Metal, gepaart mit klassischen Passagen ist das Ergebnis. Und wir müssen sagen, trotz das wir von dieser Band vorher noch kein Wort gehört hatten, sind wir positiv überrascht. Mit Songs von aus ihren Platten „Prey on life“ und dem neuen „Origo“ heizen sie uns mächtig ein. Am besten gefällt uns der Track: „ Where the wave Broke“, das  ist wirklich ein Knaller. Durch die gelungene Mischung aus cleanen Gesängen und lautem Geschrei, wird das mit Power geladene Programm auch nicht langweilig. So gut eingestimmt, kann jetzt der Headliner kommen, auf den alle schon sehnsüchtig warten.
 
Ein spannungsgeladenes Intro durchflutet die Halle 2, die Bühne liegt fast im Dunkeln und es steigt Nebel auf. Wie aus dem Nichts stehen die Herbeigesehnten auf den Brettern. Die fünf Schweden im Mastermind Martin Mendez, der die meiste Zeit der zweistündigen Show völlig in sich gekehrt wirkt, haben eigentlich schon durch ihre bloße Anwesenheit beim Publikum gewonnen. Jedoch stellen sich immer wieder die versteckten Alleinunterhalter-Qualitäten Martins heraus. Er reagiert auf Zurufe aus dem Publikum wie aus der Pistole geschossen und nimmt den Ein oder Anderen auch mal auf den Arm. (Was so manch einer nicht einmal merkte   ) Wenn ihm die Menge zu viele Zwischenrufe entgegen schleuderte, drohte er damit, Songs von seinem „Erzfeind“ Davis Hasselhoff zu spielen. Die Antwort war einfach: Machste ja eh nicht!!! Worüber er nur müde lächeln konnte! Trotz des großen Gedränges vor der Bühne und der enormen Hitze sind die Fans gut gelaunt, grölen mit und bangen sich die Seele aus dem Leib. Bei „A fair Judgement“ hat die Headbangerfraktion dann wirklich harte Arbeit zu leisten. Denn Opeth hat an diesem Abend nur min. 10 Minuten Songs im Gepäck!!!!!
 
Gitarrensolos werden abwechselnd von Mikael Akerfeld und Peter Lindgren vorgeführt, was einen sehr guten Sound verschafft. Sehr gut abgemischt (wie der Rest der Show auch!). Hoch konzentriert werden (leider nur) zwei Stücke „The Baying of the Hounds“ und „ Ghost of Perdition“  des neunen Albums „Ghost Reveries“ und jeweils ein Stück der voran gegangen Studioalben zum Besten gegeben. Da Drummer Martin Lopez leider immer noch durch Krankheit bedingt ausfällt, ist als Ersatz Martin Axenrot von Bloodbath mit von der Partie. Nur eingeschweißte "OPETH"- Fans erkennen den minimalen Unterschied bei den Beiden. Einen besseren Ersatz hätten sie auf jeden Fall nicht finden können. Wir werden auch bei der Zugabe auf die Folter gespannt, bis Martin Mendez dann endlich die ersten Takte von „Deliverance“ anstimmt.
 
Viel Mystic und Magie hat dieser Abend auf jeden Fall mitgebracht und jeder nimmt ein kleines Stück „Opeth – live“ mit nach Hause.
 
Setlist Opeth:
Ghost of Perdition
When
White
In my time of need
Bleak
Under the wheeping moon
The Baying of the hounds
A fair judgement
 
Zugabe:
Deliverance
 
 
Bis zum nächsten Mal.
 
Tanja Nusser & Matthias Schneider
 
    


Approved by Andy on 12.09.2006 22:48
(Read More... | Category: Bericht | |  128|  0


Gorgoroth - 1349
Musik

Gorgoroth + 1349, Darmstadt - Goldene Krone, 23.11.2005
GorgorothHier unsere Fotos!!!
Black Metal ist Krieg sagte Nagaroth und genau dieser zog an diesem Abend in der Darmstädter Krone ein!!!

    

Gorogoroth – 1349
 
am 23.11.2005 in der „Goldenen Krone“ –Darmstadt

       Nachdem wir erfahren haben, dass die Black-Metal Giganten Gorgoroth und 1349 in Darmstadt spielen, war klar: Wir werden mit dabei sein!!!
 
Auf dem schnellsten Weg fahren wir direkt nach der Arbeit auf die Autobahn. Als wir dann um 20:30 Uhr endlich die „Goldene Krone“ gefunden haben, stellen wir fest, dass die Meute noch immer in einer langen Schlange, in der eisigen Kälte  vor der Tür steht. Und das trotz des offiziellen Einlasses um 20Uhr!!! So viel los hier. Bemerkenswert!!! Brav stellen auch wir uns in die Reihe!!Geschafft!!Wir stehen in der ersten Reihe und sind wirklich äußerst gespannt auf die erste Band des Abends 1349. Wie uns anhand der T-shirts auffällt, sind offensichtlich für nicht wenige der Anwesenden 1349 der Hauptgrund ihres Besuches.
 
Das Konzert der Norweger startet mit einer Menge Nebel, mystischem Intro und zwei Feuerspuckern, die den Eindruck wie Zombies machen.Dann stehen auch schon die Krieger von 1349 auf den Brettern um ihre Schlacht zu beginnen.Wenig Nieten, jedoch ein ausdrucksstarkes Corpes- Paint fallen uns direkt ins Auge.Leider müssen wir jedoch auch gleich feststellen, dass der Sound vorne rechts nicht der allerbeste ist L.Dennoch hat Sänger Ravn gleich alle mit einer gelungenen Mischung aus hysterischem Gekreische undwehmütigen, tiefen Tönen in seinen satanischen Bann gezogen.Mit der puren Zerstörung und dem absoluten Chaos schlagen siesich gnadenlos durchs Programm. Songs wie „Beyond the Apocalypse“ und „Chasing Dragon“ werden von Drummer „Frost“gnadenlos geknüppelt, wobei er sich auch versteht, Mid-Tempo zu spielen.Dies bewies er als der Song „Riders of the Apocalypse“ aus den Boxen rasselt.Egal wann Ravn zum stillen Gruße „aufruft“, oder seine Matte im Takt schüttelt, reagieren die Anhänger der Band promt.Am Ende des letzten Songs, verabschiedet Ravn sich noch persönlich von den treuen Fans mit Handschlag und dann verschwinden die Norweger auch schon wieder im Nebel .Nach einer uns endlos vorkommenden dreiviertel Stunde, brennenalle Fakeln, die Kreuze stehen in Flammen und im Saal wird es dunkel.Im dumpfen Licht der Fakeln kann man recht schnell Gaahl und seine Jungs ausmachen.Äußerlich durch Nieten, Nägel und dem atemberaubensten Corpse-Paint sowieso schon dem Black Metal gewidmet, unterstreicht Sänger Gaahl das Ganze mit tief, berührenden dunklen und hohen, grellen Tönen. Sie legen gleich mit voller Wucht los und schmettern uns Songs wie „Procreating Satan“ und „Faces of Satanic Storms“ um die Ohren. Die eiskalte Bessenheit die Gaahl ausstrahlt fesselt die Metaller und lässt sie stumm im Takt wippen. Monoton, stoisch und ultrabrutal werden die Gitarren und der Bass bearbeitet, während sie die Hauptshow hauptsächlich ihrem Frontman überlassen. Die Songs werden mit infernalischer Wucht runtergehauen, wie wir es persönlich noch nicht live erlebt haben. Euphorie und Trauer – Licht und Dunkel – Ruhe und Aggression – all das verstehen Gorgoroth auf einem hohem künstlerischen Niveau zu vereinbaren.  Doch egal was sie bis jetzt gespielt haben, als sie den Kultsong „Possessed (by Satan)“ von der Antichrist-CD anspielen , übertrumphen sie sich selbst noch einmal.Auch muss man sagen, dass ihre Riffs auch live weitaus besser rüberkommen als auf ihren Platten. Zu bemängeln ist allerdings, der schon fast rüpelhafte und grußlose, schnelle Abgang der Band.
 
Immer noch im Bann der Musik, begeben wir uns aus der Halle und gehen langsam zu unserem Auto.
 
Es war auf jeden Fall ein Konzert, was und noch lange Zeit im Gedächtnis bleiben wird.  Und Gorgoroth ist auf jeden Fall eine Band, die sich jeder Black- Metal-Fan mindestens einmal in seinem Leben live ansehen sollte.
 
Tanja Nusser/Matthias Schneider
 
 
 
                


Approved by Andy on 12.09.2006 22:43
(Category: Bericht | |  133|  0


No Mercy Festivals 2006
Musik

No Mercy Festivals 2006, Batschkapp - Frankfurt, 13.04.2006
No Mercy 2006Mit: Cannibal Corpse, Kataklysm, Legion Of The Damned, Grimfist, Psycroptic
Hier unsere Fotos!!!
Die Frankfurter Batschkapp verwandelte sich in ein wahres Höllenfeuer als die No Mercy Festivals hier einen Zwischenstop einlegten!

    

    

No Mercy Fest 2006
 
13.04.2006
Batschkapp – Frankfurt
 
 
Cannibal Corpse, Kataklysm, Legion Of The Damned, Grimfist, Psycroptic
 
USA, Kanada, Holland, Norwegen und Australien. Was sagen uns diese Länder??? Aus diesen stammen fünf hochkarätige Death-Metal Bands, die uns auf den diesjährigen No Mercy Festen ihr volles Brett auf die Ohren geben werden. Das Musikmagazin „Rock Hard“ hat sie extra in ihren Heimatländern eingefangen und nach Deutschland einfliegen lassen. Also nicht verpassen!! Ein wahres Muss für jeden Liebhaber des harten Metals. Somit auch für uns. Wir werden dieses Highlight heute in Frankfurt in der „Batschkapp“ mitverfolgen. No Mercy Fest 2006, Batschkapp FFM
 
Es steht nicht wie erwartet eine lange Schlange vor der Tür als wir  kurz vor dem Öffnen der Batschkapp dort ankommen. Ob es am Regen lag, oder daran, dass viele hauptsächlich wegen der beiden Haupt-Acts kommen, lassen wir dahin gestellt sein. Ausverkauft ist es ja, sodass keiner groß an der Abendkasse anstehen muss. Da kann man schon mal erst während Spielen der ersten Bands eintreffen, obwohl man dann wirklich gute Shows verpasst.
 
Die vier Australier von „Psycroptic“, verteilen um 19Uhr den ersten gekonnten Rundumschlag an diesem Abend. Heftig schüttelt Sänger Jason seinen fast, bis auf einen Zopf am Hinterkopf, blank rasierten Schädel,  auf der für ihn wohl zu kleinen Bühne. Oft bleibt er nach seinen Headbang Attacken am Schlagzeug von Drummer David hängen. Trotzdem sind auch schon zu dieser frühen Stunde beachtlich Headbanger mit von der Partie.
 
Auf der selben Stage finden sich nach kurzer Pause auch schon die nächsten Mitstreiter der No Mercy Tour ein. Glaubt man Schlagzeuger Chris, dass ein Bier in ihrem Heimatland von „Grimfist“ (Norwegen) 7€ kostet, dann ist es nicht verwunderlich, dass der Sänger seines gar nicht mehr aus der Hand geben will. Selbst zwischen den Songs wie „From Hell and Back“ (vom 1. Album „Ghouls of Grandeur“) oder „Fight or Die“ legt er lieber das Mikro aus der Hand, als seine Bierflasche. Als sie zum Final Countdown mit „A Moshpit Underground“ rufen, wird dieser sofort in die Realität umgesetzt. Ab jetzt ist kein Halten mehr im vorderen Drittel der Halle. Mit Zugaberufen verabschieden sie sich von den Nordmännern.
 
Mittlerweile ist es in der ersten Reih eine schlechte Idee „kurz“ an die Bar oder aufs Klo zu wollen. Man versucht überflüssige Gänge zu vermeiden, denn es ist  so gut wie kein  Durchkommen mehr.
Einen harten Rückschlag hatten vor ein paar Tagen „Legion of the Damned“ zu verkraften, denn der Basser der Band musste aus persönlichen Gründen zurück nach Holland. Aber rasch war ein Ersatz in Cameron Grant, dem Basser von Psycroptic gefunden. Zu allem Überfluss kommt beim vorletzten Song auch noch eine gerissene Gitarrenseite hinzu und beendet das Lied schlagartig. Doch musikalisch kann man den Niederländern auch am heutigen Tag nichts nachsagen, denn sie können voll überzeugen. Ihr ganz eigenes Finale bestreiten sie dann mit dem Bandgleichen Song „Legion of the Damned“ und sie hoffen auf ein baldiges Wiedersehen mit den anwesenden Fans. Bei den Reaktionen des Publikums die darauf nach oben schallen, können sie sich dessen sicher sein!
 
Als erste Band an diesem Abend werden „Kataklysm“ schon wirklich heiß erwartet. Die Meute vor der Bühne schreit sich die Lunge aus dem Leib nach den extrem Deathern aus Kanada und rastet schon beim Intro völlig aus. Danach geht es voll zur Sache. Stage-Diving aus dem Publikum auf die Bühne und umgekehrt am Laufenden Band. Also den Securities ist auf jeden Fall nicht langweilig J. Wie erwartet gibt es auch diesmal nur wenig Verschnaufpausen. Die Temperatur und das Tempo in der Halle steigen auf unvorstellbare Höhen an und es herrscht akuter Wassermangel! Wenigstens diesen können die Vier Kanadier etwas stillen, indem sie immer wieder Wasserflaschen an ihre schwitzenden Fans weitergeben. Selbst der Fronter dankt den Fans, dass sie es in dieser Sauna für die Band aushalten. Vielleicht ist das mit ein Grund, warum „Kataklysm“ noch eine ganz besondere Überraschung für die Frankfurter bereit halten. Denn sie nehmen am heutigen Abend zwei Song für ihre neue Live-DVD auf. Also Pech, wer es verpasst hat mit dabei zu sein. Nach 50 Minuten ist dann Schluss und wir haben ein lachendes und ein weinendes Auge. Das lachende weil wir der Hitzehölle für kurze Zeit entkommen und das weinende natürlich weil „Kataklysm“ schon zu ende ist.
 
Wie ihr natürlich wisst, werden die No Mercy Feste von keinem Geringeren als den „Cannibal Corpse“ angeführt. Erst zu ihrem Auftritt wird die Bühne auf ihre eigentliche Größe umgebaut. Das zweite Schlagzeug wird aus der Bühnenmitte entfernt, sodass genug Platz für den „Corpsegrinder“ und seine Corpse-Kollegen vorhanden ist. Die Stimmung im Publikum ist auf ihrem absoluten Höhepunkt angelangt und als die Amis letztendlich in das Scheinwerferlicht treten, bricht sekundengenau der Moshpit los. Wie schon zu erwarten war, werden direkt nach dem ersten Song die „Hammer smashed face“-Rufe der Fans immer lauter. Jedoch geht von den Corpse darauf keiner mehr wie früher ein. Es wird von der Band fast gänzlich ignoriert. Aber genau das scheint noch mehr anzustacheln, denn der Stimmenpegel wird immer lauter. Was macht man in so einer Situation? Genau, man macht mit dem vollen Death-Brett weiter und übertönt somit alles. Doublebass Akrobatik und Bass-Attacken der härtesten Sorte, sowie Todesgesang, der einem durch Mark und Bein geht, vertreiben uns die nächsten 70 Minuten. Bei solch einem genialen Gewitter von härtestem Metal ist es auch kein Wunder, dass so gut wie keiner  trotz Hitze das Weite sucht.
Aber die Abkühlung durch den Regen nach dem Konzert nehmen fast alle begeistert entgegen. Schade echt für diejenigen, die leider keine Karte mehr für die Batschkapp bekommen haben. Das nächste Mal schneller sein!!!!
 
Tanja Nusser & Matze Schneider für M-A-M
                


Approved by Andy on 12.09.2006 20:11
(Category: Bericht | |  96|  0|


Börsencrash Festival 2006
Musik

Börsencrash Festival 2006, Die Börse - Wuppertal, 09.09.06
Börsencrash Festival Wuppertal 2006Mit: Chinchilla, Jaded Heart, Powerwolf, The Mystery, Custard, Sencirow
Hier unsere Fotos!!!         Börsencrash Fotogalerie (98 Pics)
Ob die Wallstreet an diesem Tag zusammen gebrochen ist, wissen wir nicht. Aber die Börse Wuppertal erlebte an diesem Wochenende einen Powermetalaufschwung, der sich gewaschen hat!!!
 

        

    Börsencrash Festival I – 2006
 
09.09.2006 – Die Börse/ Wuppertal
 
Chinchilla I Jaded Heart I Powerwolf I The Mystery I Custard I Sencirow
 
Ein Abend voller Power!!!
Zwar ist das erste BÖRSENCRASH Festival nicht unbedingt mit einem Zuschauerstrom gesegnet, dafür aber umso mehr mit Qualität. Das Power Metal Urgestein CHINLCHILLA krönt das Nachfolge-Festival des UNITED METALHEADS FESTIVALS aus dem Vorjahr und auch der Rest der Bands ist nicht zu verachten. Da das ganze Packet sehr viel versprochen hat, haben wir uns entschlossen, den weiten Weg nach Wuppertal anzutreten, um live dabei zu sein. Somit geht es bereits um elf Uhr morgens los auf die Autobahn, die wir dann ohne Hindernis um halb drei schon verlassen. Mist! Nun heißt es die Zeit bis 17Uhr tot zu schlagen, denn erst dann werden sich die Türen der Börse für uns Metalheadz öffnen. Doch endlich ist es soweit und wir werden von Veranstalter Mario Decher höchstpersönlich an der Kasse abgeholt und durch die Flure der Börse geführt. Er zeigt uns, wo wir was finden und selbst einen extra Presseraum hat man eingerichtet, damit Interviews und sonstige Schandtaten ungestört durchgeführt werden können. So eine pressefreundliche Atmosphäre erlebt man höchst selten. Auf den ersten Blick wirkt alles sehr gut durchorganisiert und die Atmosphäre sehr familiär. Wir werden sehen, ob das so bleibt.
 
Auf die Sekunde genau eröffnet um 18Uhr die viel versprechende Newcomerband SENCIROW mit ihrem Energiegeladenen Power Metal das heutige Programm. Gemanagt vom Veranstalter Mario Decher haben es die Jungs um Daniel „Kensington“ Seifert schon recht weit gebracht. Plattendeal mit AFM Records und zahlreiche Auftritte im In- und Ausland kann die Band verzeichnen. Auch heute lässt man nichts anbrennen und legt mit „Secret Thoughts“ gleich ein Höllenfeuer hin. Dass die Band hier zu Lande wohl schon einen gewissen Bekanntheitsgrad vorweisen kann, erkennt man unschwer an den euphorischen Publikumsreaktionen. Daniel muss nur ein einziges Mal das überschaubare Publikum dazu auffordern, nach Vorne zu treten und schon wird dem Folge geleistet. So etwas ist auch nicht alltäglich. Die Band spielt sich wahrlich tight durch Songs wie „Dreamspace“, von ihrem gleichnamigen Demo oder der Ballade „Keeper Of Souls“, bei der Daniel Wunderkerzen ins Publikum schmeißt. Spielfreude pur geht von dem Quartett aus und auch die angereisten Fans bangen teilweise, bis der Nacken „Ende!!!“ schreit. Ebenfalls erwähnenswert ist die Kooperation der Band mit ihrem Publikum. Herr Kensington sowie auch Basser Holger und Gitarrist Thorsten agieren bestens mit den Fans, die insbesondere beim Boney M. Cover „Daddy Cool“ lauthals mitgrölen. Eine junge Power Metal Band mit viel Potenzial, die man auf jeden Fall einmal gesehen haben sollte. 
                                                                                                                                                                        
Bereits auf dem RockHard Festival in diesem Jahr hatten wir die Ehre, Guido Brieke und seine Mannen von CUSTARD live zu erleben. Bei eben genanntem Festival gab Guido sich ja etwas tollpatschig und man darf gespannt sein, ob das heute anders wird. Nein, wird es nicht.    Er fliegt zwar nicht ganz so schwungvoll auf die Schnauze, aber die langen Kabel an seinem Mikro machen ihm doch das ein oder andere Mal zu schaffen. Doch damit nicht genug. Ihr Backdrop haben sie beim gestrigen Auftritt in Innenstadt liegen lassen und so ganz frisch sehen die Jungs auch noch nicht aus. Aber egal. Die Ruhrpottler lassen deswegen aber auch heute nichts anbrennen und mit ihren lustigen Sprüchen, die sie mit im Gepäck haben, kommen sie auch noch wahnsinnig sympathisch rüber. Guido und seine vier Mitstreiter starten mit „Inner Void“ und die Stimmung im kleinen Publikum könnte man schon fast als frenetisch bezeichnen. Zwar trifft Guido hier nicht jeden Ton (ob es wohl an der gestrigen „Aftershow“ liegt???  ), die falschen Töne werden aber dank der Fans gekonnt übersungen. Egal ob Schreihals Guido, die beiden Axtmänner Holger und der "Neue" Oskar, Langsaiter Jens, aber auch Schießbudenherr Chris Klapper mobilisieren all ihre Reserven um das Börsencrash-Publikum nicht zu enttäuschen. Die beiden Titeltracks „Wheels Of Time“ und „For My King“ sind neben dem legendären „I Know You“ die Kracher des heutigen Gigs. Am Ende wird ihnen ein entsprechender Applaus zuteil bei dem Fans und Band lachend auseinander gehen. Ein bisschen chaotisch, aber hörenswert!!! 
                                                                                                                                                                              
Wieder eine Band, die von Mario Decher „verwaltet“ wird: THE MYSTERY!!! Schon jetzt hat die Band einen Vorteil, den die restlichen Bands nicht mehr einholen können. Warum? THE MYSTERY ist die einzige Band des Abends, die mit Denise Olbrich eine weibliche Sängerin am Start hat. Diese singt aber nicht etwas nur ein paar nette Backvocals oder Refrains, sondern übernimmt ganz und gar die Alleinherrschaft über das Mikro. Respekt! Live haben wir diese Band zuvor noch nie erleben dürfen, daher sind wir heute natürlich umso gespannter. Melodic „Power“ Metal mit eingängigen Riffs und schönen Melodien ist es, was nun aus der PA zu uns in den Zuschauerraum dringt. Denise agiert bereits ab dem ersten Song „Vengeance Is Mine“  super powervoll auf der Bühne und hat Charisma für zwei, aber ihre Töne trifft sie leider nicht immer. Das ist den Meisten aber mal so ziemlich egal, die Bühnenshow der Heiligenhäuser (schreibt man das so??  ) ist nämlich das, was man von einer Liveband erwartet: Geil!!! Denise jumpt auf den Brettern umher und untermalt Songs wie „1.000.000 Light Years Away“, „Facing The Storm“ und „My Heart Lies Bleeding“ durch Mimik und Gestik. Auch das Publikum geht mit der Band mit und reckt eifrig Pommesgabeln in die Luft, lässt Matten kreisen oder man springt einfach mal begeistert in die Luft – man sieht fast alles einmal. Der Schweiß fließt und die Meisten dürstet es sehr und somit ist der Andrang auf die Bar nach dem letzten Song „Revenge“ nur allzu verständlich. 
                                                                                                                                                                             
„Viele Danke schön“!!! Das hören wir doch immer wieder gern von dem rumänischen Frontman der nächsten Band. Denn hier erwarten uns als nächstes die Wölfe von POWERWOLF!!! Man kann sie fast noch als Frischlinge im Metal-Zirkus bezeichnen und dennoch spielen sie routiniert und bestens eingespielt ihre Gigs. Bereits auf dem Bang-Your-Head Festival konnten sie Power Metal Fans in absolute Begeisterungsstürme versetzen und auch am heutigen Abend wird es mit Sicherheit nicht anders aussehen. Gegen halb zehn betreten die vampirischen Wölfe mit bleich geschminkten Gesichtern, rot umrandeten Augen und schwarzen Anzügen die Bühne, um Transsilvanien vor den beiden eigenen Bühnenwänden aufleben zu lassen. Ventilatoren vor den beiden Gitarristen lassen deren Haare gespenstisch fliegen und Attila Dorn kommt stilecht noch zusätzlich mit blutrotem Umhang. Herrlich!!! Der ausgebildete Opernsänger und seine multikulti Truppe haben ihr Debüt „Return In Bloodred“ eingepackt und starten die Geisterstunde mit „Mr Sinister“, bevor sie danach „We Came To Take Your Souls“ zum Besten geben. Mittlerweile sind auch ein paar mehr Leutchen dazu gekommen, die alle begeistert mit den Wölfen feiern. Es wird zu „Demons And Diamonds“ oder „The Evil Made Me Do It“ gebangt und die Texte werden lautstark mitgesungen. Fast schon ein kleines, aber feines Bilderbuchpublikum. Die Saitenhexer Matthew und Charles Greywolf ziehen wilde Fratzen und posen mit dem Publikum. Doch damit nicht genug. Lautes Babygeschrei klingt aus den Boxen und POWERWOLF Fans wissen, Attila hat ein Baby mitgebracht und dessen Namen lautet: „Montecore“!!! Die Wölfe liefern eine absolut überzeugende Show und machen damit Lust auf ….MEHR!!!!
                                                                                                                                                                    
Ein wahrlich leichtes Spielt hat der wohl heimliche Headliner des Abends. Die deutsch-schwedische Formation JADED HEART wird die wohl am meisten befeierte Band des Abends werden. Dies liegt mit Sicherheit auch daran, dass sich einige beinharte Fans in der Wuppertaler Börse eingefunden haben, um Johan Fahlberg und Co ordentlich Tribut zu zollen. Den haben sie für heute Abend aber auch redlich verdient. Johan strahlt von einem Ohr zum anderen und ist wie ein Gummiball auf der kleinen Stage unterwegs. Dazu kommen seine ausgesprochenen Entertainerqualitäten und natürlich eine super Stimme. Jedoch auch der Rest von JADED HEART schließt sich nadlos in die Bühnenshow ein, sei es Basser  Michael „Mülli“ Müller oder Gitarrist Peter Östros – alle posen für das Publikum und lachen mit ihm. Spitze!! Daher werden wohl auch die eigenen Songs frenetisch mitgesungen und nicht nur das Anastasia Cover „I Paid My Dues“, dass aus dem Munde von Johan „Alter Schwede“ (so nennt er sich selbst, als er sich vorstellt…) Fahlberg unserer Meinung nach doch etwas schräg klingt. Aber das ist den Bandanhängern wahrscheinlich ziemlich egal und über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Eigentlich bieten JADED HEART alles, was man sich von einer guten Melodic-Hardrock Band erhofft. Tolle Songs mit griffigen Hooklines, Ohrwurmträchtigen Melodien die einen noch tagelang später verfolgen, und bei aller Melodie und Emotionalität kommen aber niemals Zweifel auf, sich auf einem echten Rockkonzert zu befinden. Genauso wenig fehlt eine gelungene Balance von Perfektionismus und Spontaneität. Nun wollen wir aber noch einen Mann erwähnen, der meistens in den Hintergrund treten muss: Keyboarder und Backvocalist Henning „Wanna“ Wanner!!! Er untermalt das Ganze mit viel Gefühl und er spielt schon fast wie in Extasse!! Ein echter Hingucker!!! Das ist nun ein bisschen Glamrock an diesem Abend!!! Back to the 80ies!!! 
                                                                                                                                                                          
Mit etwas Verspätung ist es um halb eines Zeit für den Headliner des ersten Börsencrash Festivals. Die süddeutschen Burschen von CHINCHILLA haben sich diesen Posten geangelt und zeigen was in ihnen steckt. Leider kommt es wohl eher selten vor, dass beim Headliner weniger Leute vor der Bühne stehen als beim Opener. Doch genau dies tritt am heutigen Abend ein. Woran es liegt, kann man an dieser Stelle gar nicht so genau sagen. Der Einsatz der Truppe hätte aber auf jeden Fall mehr Interesse des Publikums verdient. Insbesondere die richtig melodischen Stücke wie „Father Forgive Me“ oder aber auch das KISS-Cover „I Stole Your Soul“ sind richtige Rockdiamanten und kommen live richtig gut rüber. Die erste Reihe wird von echten Fans dominiert, die mit ihren Vorbildern um die Wette singen und schon auch mal die Matte durch die Lüfte fliegen lassen. Ansonsten haben wir es seitens des Publikums hier eher mit der Kopfnicker-Fraktion zu tun. In der Mitte des Sets gibt es das obligatorische Drumsolo, dass unserer Meinung nicht immer unbedingt Platz im Set finden muss. Thomas Laasch ist neben einem ausgezeichneten Sänger auch ein sehr charismatischer Fronter und als er nach dem Drumsolo den Song „The Almighty Power“ anstimmt, kommt sogar etwas mehr Schwung in den lahmen Haufen vor der Bühne. Diesen Song kennt dann eben doch jeder!!! Doch jeder Auftritt findet mal ein Ende und somit ist nach dem Song „Demons We Call“ Schluss für heute. Erdiger Metal, dem man ruhig etwas mehr Aufmerksamkeit hätte widmen können!!! 
                                                                                                                                                   
Damit ist dann auch das erste Börsencrash Festival vorbei und man verlässt gut gelaunt die Börse. Leider haben nur gut 300 Metalfreaks den Weg nach Wuppertal gefunden, aber das ist doch mit Sicherheit noch ausbaufähig oder? Wir hoffen nämlich, dass es nicht das erste und letzte Börsencrash-Festival in diesem Jahr war. Somit machen auch wir uns wieder auf in die Heimat und sagen: Metal Rulez!!!!
 
Tanja Nusser & Matze Schneider für M-A-M
 
        


Approved by Andy on 12.09.2006 01:53
(Category: Bericht | |  354|  0|


Zwischenwelten Festival 2006
Musik

Zwischenwelten Festival 2006, Festung Ehrenbreitstein/Koblenz, 09.09.2006
Zwischenwelten 2006Mit: Tiamat, ASP, Letzte Instanz, Korpiklaani und Merlons Lichter
Hier unsere Fotos!!!     Zwischenwelten Fotogalerie
Rockige Mittelalter-Klänge bringen die alten Gemäuer der Festung Ehrenbreitstein zum Beben!!!

        

Zwischenwelten Festival V

 
09.09.2006 – Koblenz / Festung Ehrenbreitstein
 
MERLONS LICHTER I KORPIKLAANI I LETZTE INSTANZ I ASP I TIAMAT
 
Mittelalterliche und Rockige Klänge im idyllischen Burggraben der Festung Ehrenbreitstein.
Der 09.09.06 ist ein herrlicher Tag und somit setze ich mich in mein Auto und fahre nach Koblenz, um das fünfte Zwischenwelten Festival auf der Festung Ehrenbreitstein nicht zu versäumen. Da die tolle A3 mal wieder mit einem Stau nach dem anderen glänzt, fahre ich fix auf die Landstraße, um pünktlich zum Einlass um 16Uhr auf dem Gelände zu sein. Damit ihr euch mal eine kleine Vorstellung machen könnt, wie dieses Festival so liegt, will ich es euch mal kurz beschreiben. Als Kulisse für den Ganzen Spass dient der Hauptburggraben der Festung. Dieser besteht aus einer riesigen Wiese, die links und rechts von den imposanten Festungsmauern eingekeilt ist. Einfach der perfekte Schauplatz für ein Spektakel dieser Art. Doch wer meint, dass man nun nur noch eine Bühne an das eine Ende gestellt hat, der täuscht gewaltig. Denn links neben dem Eingang hat man die Möglichkeit, sich auf die extra für die Besucher ausgebreiteten Sitzkissen und Hocker zu setzen. Dabei kann man sich dann aus dem orientalischen Zelt eine Shisha, fernöstlichen Tee oder Dattelwein bringen zu  lassen. Ist das nicht herrlich? Für Hungrige gibt es an den Ständen Steaks, Gemüsepfanne, Knoblauchchampignons, Flammkuchen oder Crepes um den Hunger zu stillen. So eine Auswahl und Essensvielfalt gibt es auch nicht allzu oft. Doch auch der Durstige kommt nicht zu kurz. An den Theken gibt es eine große Auswahl zu humanen Preisen, das 0,2 l Bier kostet z.B. nur 1€. Des Weiteren gibt es eine Absinthbar und eine extra Weizen-Theke. Neben ein paar Händlern, dem Zelt mit dem Merchandise, an dem die  Bands übrigens auch Autogramme gegeben, gibt es für die Kinder einen Stand der Gothic-Family.net, an dem nach Herzenslust gespielt, gebastelt und  gemalt werden darf.



Vor der Bühne ist viel Platz gelassen worden, doch der Raum füllt sich so langsam, denn als Opener sind an diesem Tag MERLONS LICHTER verpflichtet worden. Die Franken wissen ihr Publikum in den Bann zu ziehen und schaffen eine tolle Atmosphäre. Es werden Rock, Indie und Folk verschmolzen und Frontmann  P.G. an der exotischen Drehleier bieten waren Hörgenuss. Der Dreh- und Angelpunkt des heutigen Gigs liegt mit Sicherheit auf dem aktuellen Album „Lust“, denn es werden Stücke wie "Die Reinheit des Morgens  Danach", "Schenk dich mir" oder "Ich seh dich" zum Besten gegeben. Eine tolle Band, auch wenn so manch eine Liefpassage etwas zu langatmig aus den Boxen kommt.



Dann folgt natürlich eine dieser Heißgeliebten Umbaupausen. Danach geht es mit KORPIKLAANI aber Gott sei Dank schwungvoll weiter. Zu den Finnen brauche ich doch eigentlich nicht mehr viel sagen, oder? Sie ziehen mit ihrem Humppa Metal Jeden mit sich, der sich in Reichweite der Bühne und darüber hinaus befindet. Man lässt sich von ihrer finnischen „Volksmusik“ anstecken und auch die Band hat auf der Bühne ihren Spaß. Sänger Jonne sorgt für ungebrochene Stimmung und auch der Rest der Band ist außer Rand und Band geraten. Einfach verrückt diese Finnen. Selbst im Publikum sieht man nur noch ein einziges Auf und Ab, jeder ist am Mittanzen zu „Journey Man“, „Korpiklaani“ oder „Happy Little Boozer“. Der Partysong "Beer, Beer" darf natürlich auch nicht fehlen und Jonne verteilt brav Bier an seine Fans zum gemeinsamen trinken. Kippis! Prost!




Nun benötigt man wirklich eine kurze Pause zum verschnaufen und abkühlen. Doch dann wirkt auch schon die Anziehungskraft von LETZTE INSTANZ. Bei dieser Formation heißt es mitsingen, hüpfen und  tanzen – wie so oft am heutigen Tage, GRINS. Rockig und energisch, mit sehr viel Ausdruckskraft kommen die Dresdner daher. Es folgt ein Highlightsong nach dem anderen und man traut sich kaum, einmal weg zu hören – man könnte ja was verpassen! "Ohne dich",  "Bittere Nacht", "Kopfkino" und "Kalter Glanz" lassen schon mal eine Gänsehaut über den Rücken wandern. Violinist M. Stolz sendet Genesungswünsche an den fehlenden siebten Mann und Frontmann Holly fordert das Publikum auf für ihn eine Ansage zu machen. Was? Ja, das ist echt der Höhepunkt, was wir da nachreden sollen: "Ihr seid die schönste Band der Welt", doch dafür wird für uns dann das "Schönste Lied" gespielt. Nach Rapunzelrufen bekommen wir auch "Rapunzel" zu hören. Ohne Zugabe wird die LETZTE INSTANZ nicht von der  Bühne gelassen und es folgt noch "Das Stimmlein". Kleine Anmerkung: Die Jungs von Letzte Instanz sind zurzeit im Studio mit den Aufnahmen der neuen Scheibe beschäftigt werden aber im Herbst Schandmaul supporten. Im Frühjahr 2007 gibt es dann eine Tour, um den neuen Silberling zu präsentieren. 

Ein Höhepunkt folgt dem anderen und so steht jetzt die Gothic-Rock  Formation ASP auf der Bühne. Dabei verführt Frontmann Asp sein Publikum mit seiner tiefen Stimme und besticht durch seine auffallende Maskerade. ASP liefern Songs zum Mitsingen und ein Rhythmus, der  einfach in die Beine gehen muss. Bei wem das nicht geschieht, dem fehlt eindeutig irgendwas. Das Song- Repertoire ist vielfältig von jeder Scheibe ist etwas mit dabei, wie z. B. "Besessen" (:Duett), "Stille der Nacht" (Weltunter), "She Wore Shadows" (Weltunter) oder "Schwarzer  Schmetterling" (Hast du mich vermisst), ein Perle folgt schlichtweg der anderen. Bei den Hits "Lykantropie", "Tiefenrausch", "Weltunter", "Schwarzes Blut“ und bei "Ich Will Brennen" tobt das Publikum als ob es kein Morgen gibt. Bei ASP  brennt die Bühne sowieso schon von Anfang an lichterloh. Feuerfontänen lassen die Bühne hell erleuchten und das gibt der ganzen Show das gewisse Etwas. Zum Abschluss von ASP gibt es noch ein kleines Feuerwerk, das in den sternenklaren Nachthimmel entschwindet.

Die letzte Band an diesem Abend ist TIAMAT, die von der ersten Sekunde an mit ihrem Gitarrenspiel und der sonoren Stimme von Johan Edlund für Gänsehaut sorgen. "Wings Of Heaven”, "Cain", "Love In Chains", "Brighter Than The Sun" oder "Children Of The Underworld" werden heute mit einer großen Spielfreude zum Besten gegeben. Man lässt sich hier einfach treiben und die unbeschreibliche Melancholie auf sich wirken. Ein wirklich gelungenerer  Abschluss für ein tolles Festival. Da es uns aber nach einiger Zeit bei TIAMAT zu kalt wird, begeben wir uns ins orientalische Zelt, um einen warmen Tee zu genießen. Wir, das sind noch Timo und Mario, die ebenfalls da sind, um das Zwischenwelten Festival bildlich festzuhalten.  Danke euch beiden, dass ich euch Gesellschaft leisten darf.
 
Das nenn ich mal ein geniales Festival. Hier stimmt einfach alles: Lokation, Wetter, Bands und natürlich das Publikum. Das Publikum feiert die  Bands und die Bands feiern ihr Publikum. So sollte es immer sein oder? Die einzelnen Bands lassen es sich auch  nicht nehmen, sich unters Volk zu mischen oder selbst vor der Bühne zu stehen um den Kollegen zu lauschen. Wer nach Tiamat immer noch nicht genug vom Tanzen hat, kann nun auf der Aftershow-Party weitertanzen bis in den frühen Morgen, denn ein DJ steht am Plattenteller. Dieser zaubert eine gelungene Mischung aus Metal, Gothic und Mittelalter in die laue Nachtluft von Koblenz. Für mich  beginnt jedoch davor die Heimfahrt. Der Weg hat sich aber auf jeden Fall gelohnt und ich bin schon sehr gespannt, wen die Veranstalter nächstes Jahr auf die Bühne zaubern.
 
Myriam Lochner für M-A-M
 
 

    

    


Approved by Andy on 11.09.2006 18:53
(Read More... | Category: Bericht | |  206|  1|


Metal Maniax 2006 in Possenheim
Musik     Großes Kompliment an die Possenheimer Jugend! Top organisiert war das Metal Maniax 2006!
Metal Maniax 2006Hier schon einmal unsere Fotos. (Total 95 Pics)
Ein ausführlicher Bericht ist ebenfalls online!    

    Metal Maniax 2006
09. September 2006

Mit The Rudes, Nump, Shistosoma, Soul Demise und N.O.T 


Für das diesjährige Metal Maniax in Possenheim hat die Jungend e.V.  fünf Bands verpflichten können, die allesamt eine mehr als beachtliche Performance an den Tag legten.

Zu allem Anfang fungierten THE RUDES, die gleich ordentlich Leben in das schon gut gefüllte Zelt brachten. Als Opener gab es mit `I Hate` eine gute Abgehnummer. Mit `Fade Away`und `Re- Mind` wurde dreist nachgelegt, und spätestens ab `Scream` waren die Metalheads vor der Bühne in Betriebstemperatur. Die Jungs, die sich dem Punk- Thrash verschrieben haben, huldigten mit `Show Your Fist`von Ektomorf, `Roots Bloody Roots`(Sepultura) und `Push It` (Static X) ihren Vorbildern. Für meinen Geschmack zwar etwas viel Cover, für einen knapp 45- minütigen Auftritt aber alles sauber und mit viel Einsatz runtergezockt. Ein würdiger Beginn, der mächtig Lust auf mehr Headbanger- Stuff gemacht hat.
 
Mit NUMP betrat der Lokalmatador die Bühnenbretter und bewies ab dem ersten Lied `On Our Way`, warum sie im Moment zu den hoffnungsvollsten Newcomern der Progressive/Alternative Szene gezählt werden. Ob mit lockeren Ansagen von Sänger Christian oder durch tightes Zusammenspiel der Band- es machte sichtlich Spass, den Jungs zuzuhören. Mit `Suffer`hatten sie auch ein etwas härteres Stück in ihrer Setlist, das tierisch gut ankam und einen guten Übergang zu `Sigh Of Relief` lieferte. Die etwas softeren bzw. balladenhaften Stücke wurde ebenfalls mit sehr viel Applaus bedacht. Als finalen Showdown gab es dann mit `Not Alone`und `Red Button` weitere Gourmethappen zu bestaunen. Mit Sicherheit wird man in naher Zukunft noch einiges von dieser ambitionierten Band hören. Mehr Infos gibt es auch auf ihrer Homepage unter http://www.nump.de/ 
 
Die vier Mittelfranken von SCHISTOSOMA, verstärkt durch den etatmäßigen Basser Oliver von Silence, brachten dann eine gehörige Portion Death Metal ins Spiel. Die Zuschauer waren von der explosiven Darbietung völlig aus dem Häuschen und die neuen Stücke, die ihre Livepremiere in Possenheim feierten, wurde enthusiastisch aufgenommen.  
 
SOUL DEMISE drehten danach nochmals richtig auf und pflügten im wahrsten Sinne des Wortes die Bühne komplett um. Mit `Trapped In A Body` erwischten die Jungs einen Einstieg nach Mass und mit `Still Alive` bzw. ``Obtuse` gab es keine Verschnaufspause. Eine knappe Stunde wurde hier abgemosht und gebangt was das Zeug hielt. Man merkte der Combo, die durch ihre zahlreichen Auftritte gesammelte Liveerfahrung an und so konnten technische Pannen sehr geschickt überspielt werden. `Hope Of Salvation` war der vorläufige Schlusspunkt der energiegeladenen Show. Mit `Cancer` wurde die vielfach geforderte Zugabe als krönender Abschluss eines starken Auftritts dargeboten.
 
N.O.T. hatte danach leichtes Spiel mit der aufgepeitschten Meute und packte als Aftershowband die Klassiker schlechthin aus. Mit `Metal Heart` und `Man And Machine` wurden keine Gefangenen gemacht. Überhaupt präsentierte sich N.O.T. in gigantischer Form und konnte auf ganzer Linie überzeugen. In der zweiten Runde wurde es dann nochmals richtig laut, als Amon Amarth, Hyprocrisy oder Kreator intoniert wurden. Als obligatorische Zugabe gab es mit `Ace Of Spades` von Motörhead abermals eine auf die Mütze.

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass sich das Metal Maniax mittlerweile einen sehr guten Namen gemacht hat und mit ca. 400 Leuten besuchertechnisch das Vorjahr sogar toppen konnte. Wir freuen uns auf jeden Fall auf  eine Neuauflage dieses hervorragend organisierten Events.
 
Dr. Rock (Stefan)
Fotos: Andy  
 
 

          



Approved by Andy on 10.09.2006 17:35
(Category: Bericht | |  561|  0|


Partysan Open Air 2006
Musik Auch 2006 ging das Partysan mit einem tollen Lineup an den Start
Partysan 2006Hier einige Fotos    (Total: 16 Pics)
Mike Drobny (Gast) war vor Ort.    

     

<<< PARTY.SAN OPEN AIR BAD BERKA 2006 >>>

Vom 10.08.-12.08.2006 fand im thüringischen Bad Berka, unweit von Weimar, das
13. Party.San Open Air statt.
Das sonst beschaulich und übersichtliche Städtchen verwandelte sich an diesem
Wochenende zum Mekka für alle Death- und Blackmetal Anhänger.
Schon bei der Aufahrt auf den Campingplatz, der in diesem Jahr kein abgeerntetes
Getreidefeld mehr war sondern eine Wiese, musste man feststellen, dass auch in
diesem Jahr die Besucherschar wieder deutlich angewachsen ist. Aus allerei Ländern
reisten die Fans nach Bad Berka. Ob nun Metalheads aus Spanien, Frankreich oder
unsere Zeltnachbarn aus Österreich, alle waren willkommen.
Am Donnerstag Abend wurde das Festival auf der Zeltbühne eröffnet. Die Bands
ERODED (ger) HELRUNAR (ger) HATE (pol) WATAIN (swe) und MASTER (us/cz)
bestritten den Abend.
Am Freitag eröffneten KILLING SPREE (ger) aus Berlin auf der Hauptbühne, KAAMOS
(S) spielten ihr letzen Gig, SEVERE TORTURE (swe) und DESTROYER (ger) folgen,
bevor eigentlich DEW SCENTED (ger) aufspielten sollten, aber die cancelten kurz vor
dem Festival ihren Gig. FALL OF SERENITY (ger) werden als Ersatz präsentiert.
TURISAS (fin) luden mit Geige und Triangel zum *Tanz, bevor NIFELHEIM (swe) und
CRYPTOPSY (can) wieder deutlich machten, das es sich um ein Extrem Metal Festival
handelt.
ENSLAVED (nor) spielten ihren Gig nicht zu Ende, was vermutlich mit den nach
folgenden KATAKLYSM (can) zu tun hatte, die die Umbauzeit nutzen mussten um
sämtliche Technik für ihren DVD Mitschnitt *Live In Germany in Stellung zu bringen.
So verwunderte es auch nicht, dass es jetzt vor der Bühne richtig voll wurde. Mit
etwas Verzögerung schickten HYPOCRISY (swe) alle Metal Fans dann in die Zelte und
Schlafsäcke.
Am Samstag ab 14 Uhr eröffneten AKRIVAL (d) den Tag. Es folgten MOURNING
BELOVEVETH (irl) ROMPEPROP (nl) ROTTEN SOUND (fin) DESASTER (ger)
SETHERIAL (swe) und THYRFING (swe) bevor ILLDISPOSED (dan) wieder von Eiern
und deutschem Bier berichteten. NAGLFAR legten richtig los und so konnte MARDUK
(swe) im Anschluss seine Panzer Division auf dem Gefechtsfeld von Bad Berka in
Stellung bringen. SIX FEET UNDER (us) verdauten die anfangs kurzen technischen
Probleme recht schnell und legten einen routinierten und mit einigen Zugaben
gespickten Auftritt aufs Parkett. War is coming! TANKARD (ger) liessen das PSOA im
Zelt dann zünftig ausklingen und feierten ihr The Morning After.
Das Party.San ist im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder eine Reise wert. Abzuwarten
bleibt allerdings, ob man das sehr gute Preisleistungsverhältnis halten kann. Das
Gerstengetränk gab es für zwei Euro und im Eintrittspreis von rund 36 Euro sind
Campen, Parken und der Zutritt zum Gelände bereits enthalten. Hell is here!

Mike Drobny (Gast) für M-A-M
md@online.ms
P.S.: Dieser Text und die Fotos stammen nicht vom Metalroxx Redaktions-Team, das Material wurde uns freundlicherweise von Mike Drobny -der als Besucher auf dem Partysan war, zugesandt. Danke Mike
   
        


Approved by Andy on 10.09.2006 17:03
(Category: Bericht | |  156|  0|


Brutal Violence Festival die Dritte
Musik

  Am 29 & 30. September 2006 werden wieder einige einzigartige Black Metal Horden 
    in Innsbruck im Hafen die Bühne schwärzen -
    beim dritten Brutal Violence Festival!!!!
   

                                    

Brutal Violence Festival III

Bereits zum dritten mal findet in dem schönen, beschaulichen österreichischen Städtchen Innsbruck ein schwarzes Wochenede statt. 13 Black Metal Bands werden alles in Schutt und Asche legen, was sich ihnen in den Weg stellt. Für Blackies ein echtes Muss im Festivalkalender!!

Die Tore werden sich am Freitag um 16 Uhr und am Samstag um 15 Uhr für euch öffnen. Der Biergarten wird um diese Uhrzeit dann ebenfalls geöffnet sein.

Es ist erlaubt im Zelt am Rand des Parkplatzes vor der Lokation zu übernachten. Achtung: Der Boden ist Schotter, leider keine Wiese! Weiters findet am Samstag Vormittag ein anderweitig organisierter Flohmarkt statt. Gegenseitige Rücksichtnahme ist erwünscht! Wer sich das nicht antun möchte, kann sich auf der Toursimuseite der Stadt Innsbruck gerne nach geeigeneten Unterkünften erkundigen. (
http://www.innsbruck-tourismus.com/)

Nun fragt ihr euch sicherlich, wo muss ich denn da überhaupt hin......
Hier die komplette Adresse des Spektakels:
VAZ Hafen
Innrain 143
A-6020 Innsbruck


Das ganze gibt es dann auch noch für einen wahrlich guten Preis zu hören, denn hier sehr ihr die Preise:
1-Tages-Ticket nur an der AK für 25 Euro erhältlich
2-Tages-Ticket im VVK 30 Euro, an der AK 33 Euro 

Aber für was soll ich das überhaupt bezahlen???? Würden wir uns auch fragen und daher kommt jetzt das Wichtigste und vor allem Geilste von diesem Wochenende - die BANDS!!!

Setherial (Swe)
Behexen (Fin)
Angantyr (Dk)
Vargsang (Ger)
Hellsaw (Aut)
Orlog (Ger)
Fluisterwoud (Hol)
Abhor (Ita)
Amazeroth (Aut)
Ars Irea (Ger)
Darkestrah (Rus/Ger)
Alastor (Aut)
Samhayn (Aut)

Nargaroth haben leider abgesagt!!!!

So, dass soweit von unserer Seite!!! Wenn ihr Neuigkeiten erfahren wollt oder einen Anfahrtsplan einsehen, seit ihr auf
http://www.brutal-arts-tyrol.com an der richtigen Adresse!! 

Lasst die dunklen Zeiten über Innsbruck anbrechen!!!!

Tanja Nusser & Matze Schneider





    


Approved by Andy on 05.09.2006 19:06
(Category: Bericht | |  119|  0


Elektronisch-Rockige Klänge im Würzburger AKW
Musik

Broken Minds Tour 2006, AKW in Würzburg, 02.08.06
Birthday Massacre Broken Minds Tour 2006Hier unsere Fotos: Galerie (Total: 28 Pics)
The Birthday Massacre und die Bloodflowerz bringen frischen Glanz ins Würzburger AKW!!!!

    

Broken Minds Tour - Europe 2006
 
The Birthday Massacre & Bloodflowerz
 
02.August 2006 – AKW/Würzburg
 
 
Nach etlichen Festivals in diesem Jahr, begeben wir uns zwischendurch mal wieder auf ein Hallenkonzert.
Hierfür haben sich „The Birthday Massacre“ aus Kanada und die deutsche Formation „Bloodflowerz“ angemeldet, um das Würzburger AKW in Wallung zu bringen. Für uns wird es dieses Mal wieder eine Berührung mit der für uns ungewohnten Goth-Szene. Doch nachdem wir so viel über das „Wunderkind“ aus Kanada gehört haben, ist es wie ein Drang, sich dieses Spektakel einzuverleiben. Eine gute Stunde vor dem Konzert finden wir uns dann auch in den AKWschen Hinterhöfen ein und entdecken …. Niemanden. Naja, dass wird mit Sicherheit noch kommen, immerhin ist es unter der Woche und so manch einer schuftet sich noch den Buckel krumm. Doch es passiert recht wenig. Um 21 Uhr sollte eigentlich Einlass sein, aber zu diesem Zeitpunkt befinden sich vielleicht 30 Leutchen vor der verschlossenen Tür und warten auf Einlass. Damit lässt man uns auch ganz schön warten. Mit gut 45 Minuten Verspätung öffnet man endlich doch die Pforten und der „Strom“ drängt sich nach Innen. Ein positives hat es ja: Es gibt mit Sicherheit kein Gedränge in den ersten Reihen ;-). Wir beziehen einmal links und einmal rechts unsere Wartestellung vor der Bühne und harren der Dinge, die da kommen!!!
 
Kurz nach zehn beginnen die „Bloodflowerz“ dann auch vor einem sehr mageren Publikum ihr Set mit einem Song für Sajida. Wer auch immer das sein mag. Soweit kennen wir uns dann leider doch nicht aus in der Materie. Etwas ganz Besonderes sticht einem heute Abend sofort ins Auge. Sängerin Kirsten schiebt eine große, runde Babykugel vor sich her. Somit sind die „Bloodflowerz“ an diesem Abend um ein Blutsblümchen reicher. Schon mal herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle von der gesamten Redaktion!!! Aber weiter im Takt. Langsam füllt sich bei den Schwaben auch das AKW!! und zu ihren rockig-poppigen Songs wird ganz ordentlich mitgemacht. Sei es „Queen Of The Freakshow“, „Last Dance“ oder „Black Snake Sister“ , die Zeilen jedes einzelnen Songs werden mitgesungen und lautstark beklatscht. Ja, auch ein kleines Publikum kann entzücken!!! Die Verbindung von heftig reinknallenden Gitarren mit eingängigen Melodien ist dem Quartett wirklich äußerst gut gelungen und findet auf jeden Fall Anklang bei ihren Fans. Hier kann man auch sagen, die Mischung macht es. Eine gehörige Portion Goth-Rock verfeinert mit einem ansehnlichen Spritzer Pop ist das Rezept, um beim kritischen Publikum zu landen. Mittlerweile scheinen wir publikumstechnisch das Maximum (90 Leute) für diesen Abend erreicht zu haben und die „Bloodflowerz“ verabschieden sich mit den beiden Engeln „Diabolic Angel“ und „Dark Angel“ von uns. Für diese Art von Musik ist wirklich nicht zuviel versprochen worden!!!
 
Nun kommt erstmal eine Phase, die wohl so keiner auf einem Konzert wirklich gut leiden kann: Die Umbaupause!!! Doch da die Temperatur im AKW nicht gerade angenehm kühl ist, ist es die optimale Gelegenheit, seinen Posten vor der Bühne zu verlassen und sich etwas zu Trinken zu holen. Also raus aus dem Saale und ran an die Bar, bevor es mit voller Energie drinnen wieder weitergeht.
 
Die Kanadier von „The Birthday Massacre“ entern, passend zum Thema der Broken Minds Tour, in verschiedenen schwarz-weiß Kombinationen die Bretter um viertel nach elf. Hier spielen die Jungs der Band dann erstmal das Intro ein, bevor Frontröhre Chibi sich ebenfalls zu ihren Männern gesellt. Um bei allen Zweiflern das richtige Licht einzuschalten, werden gleich am Anfang richtig harte Klänge aus den PA gedrückt. Denn trotz der bekannten Verspieltheit der Band versteht man es dennoch, ordentlich zu rocken. Man merkt sofort den Unterschied von Live zu Platte. Sind sie auf ihren Langeisen eher in die Kuschelriege zu stecken, so versprühen sie auf der Bühne schon weitaus mehr Power und Härte. Gar nicht so übel, wie anfangs gedacht. Chibi hat Charisma und Charme für zwei und somit ist es kein Wunder, dass die kleine Frontfrau alle Anwesenden mit ihrer guten Laune in kürzester Zeit angesteckt hat. Es wird gesprungen, getanzt, gelacht und zum Mitsingen aufgefordert. Auch wenn es ein wirklich kleines Publikum ist, gibt es alles für seine Band. Da braucht man gar nicht mehr, oder? Gespielt wird am heutigen Abend eigentlich fast alles, was die beiden selbst produzierten Platten „Nothing And Nowhere“ und „Violent“ so zu bieten haben. Damit steht fest, dass von „Happy Birthday“ über „Under The Stairs“, „Blue“, „Nevermind“ und dem Hit „To Die For“ alles vertreten ist, was gut klingt. Oder haben wir etwas vergessen, was unbedingt erwähnt werden sollte? Doch alles hat einmal ein Ende  und somit auch ein „The Birthday Massacre“-Konzert. Diesen Abschluss bildet an diesem Abend der sehr rifflastige und Energie geladene Song „Broken“, um allen genügend Power für den Heimweg mitzugeben. Der erlesene Kreis im AKW!!! ist rundum zufrieden und die Meisten verlassen strahlend die Hallen, um im Dunklen zu verschwinden.
 
Ein wirklich erfreulicher Abend, mit spielfreudigen Musikern, handverlesenen Fans und einer richtig guten Stimmung!!!!
 
Tanja Nusser & Matze Schneider


Approved by Andy on 05.09.2006 19:05
(Category: Bericht | |  127|  0


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